Verfasst von: eldorado72 | 30. Dezember 2009

2010 werden die autofahrer wieder mehr geschörpft

wie zu jedem jahreswechsel kommt nun auch im neuen jahr wieder eine neue belastungslawine, sowohl in finanzieller als auch in nervlicher hinsicht zu.

wieder mal wird die autobahnvignette teurer, damit die asfinag noch mehr geld beim fenster raushauen kann (z.b. 5 meter hohe lärmschutzwände bei einer seit 30 jahren gesperrten und somit nicht befahrenen autobahnabfahrt, für eine 4. spur auf der autobahn die genau 10 monate befahrbar ist und dann wegen bauarbeiten wieder auf 3 spuren verkleinert wird etc.) und auch neue radargeräte sollen jede kleinste tempoüberschreitung erfassen und die autofahrer noch mehr schröpfen. wäre unsere polizei bei der aufklärung von einbruchsdelikten nur zu 1% so geschickt wie beim abkassieren der autofahrer, dann wäre österreich ja schon wieder lebenswerter.

für die “umwelt” wird die co2 obergrenze von 180 gramm auf 160 gramm gesenkt, wer ein auto mit mehr co2 ausstoß kauft muss dann eine strafe zahlen. für die umwelt bringt dies natürlich in etwa soviel wie wenn ich mit einem teelöffel den meeresspiegel senken möchte, aber der staat freu sich wieder über mehreinnahmen, was genau der einzige sinn dieser sache ist. wenn es nämlich wirklich um die umwelt gehen würde, könnte man z.b. in wien die ampeln so schalten, dass man nicht an jeder ampel alle 50 meter bei rot steht, oder müsste mal die lkw welche die kartoffel zum schälen nach griechenland bringen und dann zum waschen nach holland und dann zum verarbeiten nach england, mal mit ein bisschen mehr steuern belasten oder solchen unsinn überhaupt verbieten.

wenn ich mit einem neuen cadillac escalade mit 200 km/h von wien nach zürich fahre würde, hätte ich immer noch weniger co2 ausstoß wie so mancher ostblock lkw der 90 jahre bei einem einzigen überholmanöver, aber das kümmert ja niemanden, da ist eine große lobby dahinter.

somit kann man auch 2010 wieder mal als autofahrer tiefer in die tasche greifen und hat sich den orden “melkkuh der nation” redlich verdient.

Verfasst von: eldorado72 | 21. November 2009

zwischen den modellreihen…

in den letzten jahren stelle ich immer wieder fest, dass so manche hersteller nicht nur nischen füllen, sondern auch autos bauen wo eigentlich gar keine nische bislang war.

die modellpalette so manches herstellers ist schon so unübersichtlich, dass man sich schwer tut ohne hilfe alle modelle die es gibt aufzuzählen.

noch vor genau 20 jahren hat zum beispiel mercedes nur folgende modelle gehabt:

  • 190er
  • e-klasse limousine
  • e-klasse kombi
  • e-klasse coupe
  • s-klasse
  • s-klasse coupe
  • sl-roadster
  • g-klasse

jetzt schaut die lage wie folgt aus:

  • a-klasse
  • b-klasse
  • c-klasse limousine
  • c-klasse kombi
  • clc
  • e-klasse limousine
  • e-klasse coupe
  • e-klasse kombi
  • cls
  • s-klasse
  • cl-klasse
  • slk
  • sl
  • sls
  • r-klasse
  • glk
  • ml-klasse
  • gl-klasse
  • g-klasse

aus 8 modellen wurden 19! modelle – wer soll da noch den durchblick haben? auch wenn man versucht es jedem kunden recht zu machen, so werden manche wohl schon nicht mehr wissen was sie nehmen sollen. aber nicht nur die entwicklung der modelle war gewaltig, auch die entwicklung der preise hatte es in sich.

hat im jahr der einstiegs mercedes 190er gerade mal 23.540,- euro gekostet, so kostet heute die billigste c-klasse 33.401,- euro!  noch dramatischer bei der s-klasse wo der start im jahr 1989 bei 43.656,- euro begonnen hat. heute kostet die billigste luxus-klasse schon 83.287,- Euro – das ist fast das doppelte!

ich bin ja schon gespannt, was wir in weiteren 20 jahren erleben werden, wenn es mercedes dann noch gibt, bin ich schon gespannt wieviele modelle es geben wird…

Verfasst von: eldorado72 | 3. November 2009

rallye de vienna 2009

oldtimerveranstaltungen sind immer wieder nett. wenn dann noch das wetter passt und ein paar wirklich sehr schöne autos vor die linse zu bekommen sind, bin ich schon dabei. hier ein paar fotos von der rallye de vienna 2009:
(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

 

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

Verfasst von: eldorado72 | 23. Oktober 2009

autofahren in new york city

wer viel mit dem auto in wien unterwegs ist, kennt die ampelschaltungen: wer über 5 ampeln drüber will, muss an 5 ampeln bei rot stehen, wenn mal 2 hintereinander grün sein sollten, kann man vor lauter freude schon ein tischfeuerwerk zünden.

ganz anders ist es da in new york city. in new york ist zwar immer viel verkehr und man glaubt auch schnell, dass jetzt gleich ein stau kommt, aber man steht bei einer roten ampel, und sobald grün ist, fahrt man mind. 10 kreuzungen weiter ohne einmal halten zu müssen. während meine bessere hälfte die ganzen sehenswürdigkeiten entlang der strecke bewundert hat, konnte ich es kaum fassen, tatsächlich nicht an jeder ampel rot zu haben, so wie man es halt in wien gewohnt ist.

(c) stefan gruber

(c) stefan gruber

auch die parkgebühren können sich sehen lassen. wer als “early bird”, d.h. vor 09.00 uhr in die garage einfährt, zahlt für den ganzen tag teilweise nur 20 usd – das ist weniger wie wenn man den halben tag in wien in der innenstadt steht. und wer erst gar nicht in die garage fährt, sondern einen parkplatz draußen findet, der zahlt pro 20 minuten 25 cent – solche preise hat es bei uns schon sehr lange nicht mehr gegeben…

(c) stefan gruber

(c) stefan gruber

zudem kann man in new york auch die parkgebühren mit kreditkarte zahlen, nicht so wie in wien, wo man bis 18.00 uhr parkscheine in trafiken bekomment, danach sich aber nur erschießen kann, weil es in der ganzen stadt keine scheine mehr zu kaufen gibt, man aber bis 22.00 uhr aber einen parkschein braucht. oder finden sie mal im 7. bezirk eine tankstelle oder eine einrichtung die parkscheine verkauft!

kurz gesagt: new york city ist nicht nur eine super-tolle stadt, sondern auch für autofahrer ein paradies. leider bin ich jetzt wieder in wien, muss aber an jeder roten ampel an das schöne new york denken…

(c) stefan gruber

(c) stefan gruber

Verfasst von: eldorado72 | 21. September 2009

iaa 2009 – ein paar highlights

bei meinem besuch bei der iaa 2009 habe ich mir wieder ein paar autos näher angesehen, hier der erste teil meiner persönlichen hightlights:

1. rolls royce ghost

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

der “kleine” rolls ist mit 5,4 meter zwar noch immer eine sehr gewaltige erscheinung, passt jedoch perfekt zur traditionsreichen marke aus england.

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

natürlich hat auch die neueste technik und elektronik einzug gehalten, jedoch sind die edlen elemente die einen rolls royce ausmachen erhalten geblieben. schon bei der ersten sitzprobe fühlt man den geist der alten rolls royce modelle, viel stil, viel platz und gewaltige abmessungen sind einem auch beim neuesten rolls royce sicher.

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

natürlich bleibt es auch beim preis bei den alten tugenden: ab rund 250.000 euro kann man sich einen “ghost” in die garage stellen.

2. mercedes sls amg

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

auch dieses auto soll an alte tradition anknüpfen und die flügeltür-ära bei mercedes neu zum leben erwecken. die modernen formen, welche aber durchaus anlehnung an den ur-flügeltürer zeigen, passen dem sls sehr gut. das heck hat zwar ein bisschen etwas vom bmw z8 (ein leider weit unterschätzes auto zu seiner zeit…), was jedoch kein fehler sein soll.

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

mit 6,3 liter hubraum und 571 ps lässt der sls amg seinen vorgänger jedoch blass aussehen. auch im vergleich zum mercedes slr mclaren kann der sls mit einem wesentlich agileren fahrverhalten aufwarten, wie erste testrunden gezeigt haben. der slr war ja eher ein wagen für die gerade straße, während der sls auch um die kurzen gezirkelt werden kann, ohne dem fahrer den angstschweiß auf die stirn zu treiben – so erzählen es zumindest die wenigen die schon die ehre hatten ein paar runden drehen zu dürfen.

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

beim einstieg werden jedoch wieder die alten probleme präsent: die flügeltüren sind für große menschen einfach eine unpraktische erscheinung und der breite steg beim einstieg erleichtert es auch nicht gerade in- bzw. aus dem auto zu kommen. irgendwie ergben sich aber sehr lustige momente, wenn man den leuten beim ein- und ausstieg zusieht. elegant schafft diese übung nämlich nicht mal der sportlichste mensch, sofern er über 1,43 meter hoch ist.

trotzdem ein traumauto, welches preislich zumindest einen hauch günstiger als ein rolls royce ghost ist – bei rund 212.000,- euro beginnt die preisliste, es werden aber mercedes-typisch sicher wieder einige goodies zu haben sein, welche den preis noch nach oben treiben ;-)

Verfasst von: eldorado72 | 4. August 2009

lamborghini gallardo spyder – das wilde tier

ich bin ja relativ viel mit verschiedenen autos unterwegs, aber es gibt noch immer autos, die einem dem atem rauben, so toll sind sie.

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

eines diese autos ist sicherlich der lamborghini gallardo spyder, der mit 520 ps eine jede menge spaß macht :-)

(c) stefan gruber

(c) stefan gruber

alleine der sound ist zum niederknien – da werden die autobahntunnel zum wahren soundereignis. das brüllen der 10 zylinder ist wirklich ein erlebnis.

(c) stefan gruber

(c) stefan gruber

das die beschleunigung auch der hammer ist muss man erst gar nicht extra erwähnen. vielmehr spaß macht der zwischenspurt wenn man über kurvige landstraßen düst, wo man mit dem gallardo so richtig spaß haben kann.

(c) stefan gruber

(c) stefan gruber

mit dem halbautomatischen getriebe ist man zudem immer schnell im richtigen gang, ohne die hände vom lenkrad nehmen zu müssen.

(c) stefan gruber

(c) stefan gruber

wer das gaspedal öfters durchdrückt muss aber auch mit verbräuchen jenseits der 20 liter rechnen. wer gemütlich die gegend geniesen möchte schafft es auch mit weniger als 17 liter pro 100 kilometer.

(c) stefan gruber

(c) stefan gruber

für jeden tag ist der gallardo aber nicht geeignet, zumindest für leute die schon ein gewissen kreuz-leiden ihr eigen nennen. jeden kieselstein bekommt man vom beinharten fahrwerk ins kreuz geleitet. mit dem gallardo erkennt man erst in welchen erbärmlichen zustand die straßen in österrich sind…

(c) stefan gruber

(c) stefan gruber

ein erlebnis ist es aber auf jeden fall einmal einen solchen boliden fahren zu können :-)

Verfasst von: eldorado72 | 16. Juli 2009

video: corvette c6 in le castellet

hier ein link zu einem video von mir, über eine kleine runde über den ehemaligen f1 kurs “circuit paul ricard” in le castellet mit der corvette c6:

http://www.youtube.com/watch?v=eVNzNxFGvEU

Verfasst von: eldorado72 | 6. Juli 2009

dodge charger 2,7 liter v6

vor einem jahr hatte ich in kanada einen dodge charger als mietwagen, und das war ein echt cooles gefährt!

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

der kleine v6 motor mit 2,7 liter hubraum hat es zwar “nur” auf 178 ps gebracht, bei einem maximalen tempolimit von 110 km/h hat das aber mehr als ausgereicht.

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

dafür hat sich die komfortable limousine mit 8 liter durchschnittsverbrauch begnügt. ist zwar jetzt kein hammer-wert, aber durchaus o.k., da der wagen ja auch vollgepackt war.

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

immerhin haben wir den großen kofferraum zu schätzen gelernt, haben doch 2 große koffer + 2 kleine + diverse sackerln und taschen bequen platz gefunden!

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

über die rund 6.000 kilometer, die ich mit dem dodge zurück gelegt habe, war er ein braver, sehr angenehmer und zuverlässiger wegbegleiter, der leider hierzulande gar nicht erst über die dodge händler angeboten wird.

dabei würden sich für dieses modell vermutlich mehr leute entscheiden als für den (nach meinem geschmack) hässlichen caliber… aber um einen großen konzern in den ruin zu treiben, braucht es halt auch solche fehlentscheidungen ;-)

Verfasst von: eldorado72 | 29. Juni 2009

mit der corvette c6 unterwegs

seit den 50er jahren steht die corvette für den amerikanischen sportwagen schlechthin. schnell war die corvette schon seit beginn an, jedoch war das us-fahrwerk bis in die späten 80er jahre eher für schnelle sprints auf einer geraden strecke ausgelegt.

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

mit der c5 kam dann erstmals auch eine corvette, die mit porsche und co mithalten konnte, mit der c6 ist man nun dem deutschen platzhirsch überlegen.

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

ich hatte die gelegenheit die corvette sowohl auf normalen straßen in südfrankreich, als auch auf der rennstrecke zu bewegen und dieses auto ist einfach atemberaubend!

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

auf der rennstrecke zeigt die corvette was ein richtiger sportwagen alles kann und beeindruckt mit hohen kurvengeschwindigkeiten und hervorragenden bremsen.

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

abseits der rennstrecke wird dann aus dem wilden tier ein zahmes und frommen lamm. gemütlich lässt es sich dahincruisen, alles immer unterlegt mit dem coolen v8 sound, und man geniest die landschaft. immerhin hat man die sicherheit, sollte man mal etwas speed benötigen, genügend leistung bereit zu haben.

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

mit 436 ps ist die corvette auf jeden fall nicht untermotorisiert *gg* ;-)

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

trotzdem lassen sich bei gemütlichen cruisen verbrauchswerte erzielen, über die jeder käfer fahrer früher froh gewesen wäre je zu erreichen. um die 10,4 liter auf 100 kilometer zu erreichen war ich nämlich nicht als verkehrshindernis unterwegs, sondern sogar recht flott, jedoch ohne die geschindigkeitsbegrenzungen zu überschreiten.

auf jeden fall ist die corvette ein verdammt cooles gefährt mit viel power, tollen design und einer kompletten ausstattung zum kampfpreis. einzig der nissan gt-r ist wohl was preis/leistung betrifft noch besser unterwegs. einen porsche würde ich aber auf jeden fall stehen lassen, könnte ich statt dessen eine corvette haben.

Verfasst von: eldorado72 | 26. Juni 2009

jeden tag ein anderer tacho…

die entwicklung des autos erkennt man nicht nur am außendesign, der motorleistung, größe oder der sicherheitsausstattung, sondern auch an ganz einfachen dingen wie dem tacho.

war es früher so, dass man ein rundinstrument für alle infos hatte, so wurden es im laufe der zeit immer mehr rundinstrumente. besonders kreative autodesigner sind dann auf die idee gekommen statt rundinstrumenten die geschwindigkeit in eckigen elementen zu zeigen, oder sogar wie eine alte badezimmerwaage mit lupe darzustellen (citroen).

dann kamen die ersten lcd anzeigen wie im opel astra gsi mitte der 80er jahre, die nur ein kurzer modegag waren, jedoch heute wieder fett im geschäft sind.

besonders originell aber die neueste variante von renault. im renault grand scenic kann man sich die darstellung des tachos aussuchen!

(c) Stefan Gruber

(c) Stefan Gruber

es gibt verschiedene tacho-designs, die man sich je nach lust und laune einfach per knopfdruck einstellen kann. diese erfindung wird zwar mit sicherheit nicht in den geschichtsbüchern als größte innovation eingehen, ist aber ein lustigen gimmick für verspielte autofahrer und zumindest für das erste vorführen des neuen autos am stammtisch ein echter hingucker ;-)

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